Enzo Maresca tritt bei Manchester City das schwere Erbe von Pep Guardiola an. Der Italiener freut sich auf die Aufgabe.
Nach seinem Aus beim FC Chelsea im Januar ist der neue Coach der Cityzens voller Tatendrang. „Zunächst einmal muss ich sagen, dass es ein Privileg ist, dass sich der Verein für mich entschieden hat. Ich habe schon oft gesagt, dass ich Pep für den wahrscheinlich besten Trainer der Welt in den letzten 20 bis 25 Jahren halte“, zitiert der Guardian den 46-Jährigen.
Für die Skyblues ist der Italiener derweil kein Unbekannter, bevor er selbst als Cheftrainer durchstartete war Maresca im Nachwuchs der Cityzens tätig und agierte in der Saison 2022/2023 als Assistent Guardiolas. Wie groß dessen Fußstapfen sind, weiß der neue Trainer einzuordnen: „Es ist eine Herausforderung. Eine schöne Herausforderung.“
Marecsa plant fest mit Rodri: „Wird wieder bei uns sein“
Die Historie zeige allerdings auch, dass „Vereine nach der Ära eines langjährigen Trainers oft etwas zu kämpfen haben – man denke nur an die Zeit nach Sir Alex oder Arsène. Gleichzeitig ist es eine Herausforderung, sofort die richtigen Schritte für diesen Verein, die Fans und alle Beteiligten zu unternehmen.“
Unter Maresca soll auch Mittelfeldspieler Rodri eine wichtige Rolle spielen. Zuletzt kamen Gerüchte auf, laut denen der Spanier zu Real Madrid wechseln könnte. „Ich mache mir darüber keine Sorgen. Auch weil Spanien die Weltmeisterschaft gewonnen hat und er der beste oder einer der besten Spieler war – ich glaube, jeder Trainer möchte Rodri in seinem Team haben, denn er ist ein Spitzenspieler“, gab sich Maresca gelassen, als er auf den derzeit verletzten Star angesprochen wurde: „Aber jetzt steht, glaube ich, am Montag die Operation an. Er braucht Urlaub und Ruhe. Danach wird er wieder bei uns sein.“

Wie es mit dem zuletzt verliehenen Jack Grealish weitergeht, ließ Maresca offen: „Jack ist im Moment Spieler von Man City. Ich habe immer das Gleiche gesagt: Bei jedem Verein, zu dem ich komme, möchte ich wissen, welche Spieler dem Verein gehören; es ist meine Pflicht, zu versuchen, sie zu trainieren. Dann sehen wir weiter.“
