El-Mala-Poker spitzt sich zu: Köln reagiert auf BVB-Offerte

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Der Transferpoker um Said El Mala geht in die entscheidende Phase. Borussia Dortmund soll sein Angebot für den 19-Jährigen noch einmal deutlich erhöht haben und inklusive Bonuszahlungen inzwischen bis zu 55 Millionen Euro bieten. Beim 1. FC Köln will man von einem unmittelbar bevorstehenden Abschied des Offensivjuwels allerdings nichts wissen.

Nach aktuellen Berichten hat der BVB am Samstag noch einmal nachgelegt. Demnach bieten die Schwarz-Gelben 48 Millionen Euro als fixe Ablöse sowie bis zu sieben Millionen Euro an Bonuszahlungen. Damit wäre die bislang kolportierte finanzielle Schmerzgrenze der Kölner grundsätzlich erreicht.

Eine vollständige Einigung gibt es offenbar trotzdem nicht. Als Knackpunkt gilt unter anderem eine mögliche Weiterverkaufsbeteiligung. Während hinter den Kulissen weiter verhandelt wird, gibt sich Kölns Geschäftsführer Sport Thomas Kessler demonstrativ gelassen.

Kessler rechnet mit El-Mala-Verbleib

Am Rande des Testspiels gegen Real Sociedad, das der FC mit 2:1 gewann, äußerte sich Kessler bei MagentaTV ausführlich zur Zukunft des begehrten Flügelspielers.

„Am heutigen Tag, wo wir hier stehen in der Sonne von Müngersdorf, würde ich sagen: Ich bin völlig entspannt und ich gehe davon aus, dass er in der Bundesliga in diesem Jahr für den 1. FC Köln auf dem Platz steht“, erklärte der 39-Jährige.

Kessler verwies dabei vor allem auf die komfortable Vertragssituation der Kölner. Man habe „einen langfristigen Vertrag und keinen Grund, den Spieler abzugeben“. Dass sich zahlreiche Spekulationen um El Mala ranken, überrascht den FC-Boss dennoch nicht.

„In der Phase, in der wir jetzt stecken, ist es völlig normal, dass wir viele Gerüchte haben und viel interpretiert wird – vor allem, wenn du einen Spieler wie Said in deinen Reihen hast, der natürlich Interesse auf dem Markt weckt“, so Kessler. Mit welchen Vereinen Gespräche geführt werden, wollte er nicht verraten.

Köln öffnet bei außergewöhnlichem Angebot die Tür

Said El Mala
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Gleichzeitig machte Kessler deutlich, dass El Mala keineswegs grundsätzlich unverkäuflich ist. Bei einer außergewöhnlichen Offerte wären die Kölner durchaus bereit, sich mit einem möglichen Transfer auseinanderzusetzen.

„Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun“, erklärte der Geschäftsführer. Interessant ist vor allem sein anschließender Zusatz: „Der eine oder andere Klub war an der Grenze dran, dass wir an den Tisch gegangen wären. Dann ist es aber nicht dazu gekommen.“

Ob damit auch Borussia Dortmund gemeint ist, ließ Kessler offen.

Auch das öffentlich diskutierte Preisschild von 50 Millionen Euro wollte der Köln-Boss nicht bestätigen. Er habe selbst nie eine konkrete Summe genannt. Vielmehr gebe es einen finanziellen Bereich, ab dem der FC überhaupt zu Gesprächen bereit sei. Selbst dann sei eine Einigung aber keineswegs garantiert.

Damit bleibt der Poker offen. Der BVB scheint sich mit seinem neuen Angebot den Kölner Vorstellungen deutlich angenähert zu haben. Die Aussagen von Kessler zeigen allerdings auch, dass die Dortmunder trotz eines möglichen Gesamtpakets von 55 Millionen Euro noch nicht am Ziel sind. Vor allem bei den konkreten Transfermodalitäten scheint weiterhin Gesprächsbedarf zu bestehen.

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