„Mini-Spiele“ während der Partien. Ex-England-Schiri sorgt für Aufregung

Foto: IMAGO

Schiedsrichter stehen aktuell nicht selten im Mittelpunkt des Geschehens, taten das in der Vergangenheit bereits, auch ohne den VAR. Ein ehemaliger Schiedsrichter aus der Premier League, Mike Dean, ließ nun mit Enthüllungen aufhorchen. Diese betreffen seine Zeit als Schiedsrichter in der höchsten englischen Spielklasse. 

Mike Dean behauptet nämlich, er habe während der Leitung von Premier-League-Spielen „Minispiele“ gespielt, beispielsweise um zu sehen, wie lange er es aushalten könne, ohne zu pfeifen oder den Mittelkreis zu verlassen.

Im Format „Having a Party“ von Ex-Premier-League-Stürmer Jamie Vardy, gab der ehemalige Schiedsrichter das bekannt. „Früher gab es Spiele, bei denen wir aus Spaß immer sagten: ‚Okay, wir fangen jetzt an, oder? Mal sehen, wie lange wir es schaffen, ohne zu pfeifen.“

Diese Aussagen sorgten für Aufregung, weil man Dean vorwarf, dass er nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit an die Spiele herangegangen sei.

Dean erklärt: Aktionen kein Einzelfall

Interessant ist vor allem, dass so etwas mehrfach vorkam. „Das habe ich ein paar Mal in der Premier League gemacht, natürlich noch vor der Einführung des VAR. Ein paar Mal habe ich 20 bis 25 Minuten lang nicht gepfiffen. Einfach laufen lassen, einfach laufen lassen, einfach laufen lassen“, erklärte Dean.

Mike Dean
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Seine Aussagen lassen wirklich Zweifel daran offen, dass Dean seinen Job mit der nötigen Seriosität angegangen ist. „Ich habe in der Premier League noch etwas anderes gemacht. Ich habe mich in den Mittelkreis gestellt und geschaut, wie lange ich dort stehen bleiben konnte, bevor ich ihn verlassen musste“, erklärte er unter Gelächter der anderen Gäste.

Andere Mitglieder des Schiedsrichterteams waren offenbar dagegen, dass er das tut: „Das war nur so ein Scherz von mir. Die Jungs standen an der Seitenlinie und sagten: ‚Das geht nicht.‘ Ich sagte: ‚Ich probier’s mal.‘“

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