Am Freitagabend bekam es der FC Chelsea auswärts mit dem FC Brentford zu tun. Die Blues wollten in diesem Spiel eine gute Leistung zeigen und sich mit einem Sieg im oberen Bereich der Tabelle der Premier League festsetzen. Bisher hatte Xabi Alonso mit seiner Mannschaft schon einige gute Ergebnisse einfahren können, aber es passte noch nicht alles.
Insbesondere im defensiven Umschaltverhalten hatte Chelsea bisher einige Mühe. Auch die Abwehr per sé sah nicht immer gut aus. Das sind Elemente, an denen man arbeiten muss. Xabi Alonso weiß auch, dass es ein wenig Zeit braucht, um alle Defizite zu beheben.
Beim FC Brentford zu spielen ist derweil nie einfach. Die Bees gingen ungeschlagen in die Partie, holten zum Auftakt in der Liga drei Remis und einen Sieg.
Diesmal bei Brentford: Nächster Chelsea-Patzer
Dementsprechend war für Chelsea klar, dass es ein umkämpftes Spiel wird, in dem man auf jeden Fall versuchen muss, mit dem Ball die Fehler zu Mininieren. Von Beginn an zeigte sich, dass Chelsea in diesem Spiel viel Arbeit investieren muss. Denn Brentford war sehr aktiv in den Zweikämpfen, versuchte, die Blues immer wieder aus den gefährlichen Zonen zu manövrieren.

Chelsea hatte mehr Ballbesitz, aber es gab nicht die großen Chancen. Die Blues wollten den Gegner müde spielen, aber das ist genau das, worauf die Bees sich einstellen. Dieses Team ist genau dafür konzipiert nicht zu viele Lücken preiszugeben. Deswegen hatte Chelsea zwar mehr Ballbesitz, aber kaum große Chancen.
Mit zunehmender Spieldauer wurde Brentford dann mutiger, verdiente sich das 0:0 zur Pause definitiv. Die Bees zeigten deutlich, warum sie so schwer zu bespielen sind.
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Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Brentford stärker. Chelsea gab mehr und mehr Ballbesitz ab, die Bees wurden mutiger, waren auf einem guten Niveau unterwegs. Was fehlt war die Belohnung für die Bees.
Chelsea wurde immer schwächer, Brentford immer mutiger. Nach einer Stunde fiel dann auch die Führung für Brentford. Jaidon Anthony brachte die Gastgeber in Führung und darüber musste sich Chelsea nicht beschweren.
In der Folge gab es auch keine absolut krasse Druckphase der Blues mehr. Und es kam noch schlimmer, nach einem Konter traf Igor Thiago sogar noch zum 2:0 für Brentford. Fabio Carvalho legte in der Nachspielzeit sogar noch einmal nach und erhöhte auf 3:0. Das war der Endstand.

