Der Weg für Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer ist offenbar endgültig frei. Der 59-Jährige hat bestätigt, mit seinem bisherigen Arbeitgeber Red Bull eine Einigung erzielt zu haben. Damit steht einer Rückkehr auf die Trainerbank nur noch wenig im Weg.
Nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft und dem Rücktritt von Julian Nagelsmann laufen die Vorbereitungen für eine neue Ära beim DFB auf Hochtouren. Jürgen Klopp gilt seit Wochen als Wunschkandidat der Verantwortlichen – nun hat der frühere Liverpool-Coach selbst ein entscheidendes Update geliefert.
Im Gespräch mit MagentaTV bestätigte Klopp, dass seine Zusammenarbeit mit Red Bull geregelt sei: „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung.“
Damit ist die wichtigste Hürde für seinen Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund offenbar aus dem Weg geräumt.
Red Bull verzichtet offenbar auf Forderungen
Wie die BILD berichtet, erfolgt Klopps Abschied ohne finanzielle Forderungen seitens Red Bull. Eine Ablösesumme stand demnach ohnehin schon länger nicht mehr zur Debatte. Überraschend sei vielmehr, dass Klopp künftig auch keine Rolle mehr als Botschafter oder Berater des Unternehmens übernehmen werde – ursprünglich war eine weitere Zusammenarbeit in anderer Funktion vorgesehen.
Eine offizielle Bestätigung des DFB steht zwar weiterhin aus, doch Klopp selbst machte deutlich, dass die Gespräche auf einem guten Weg seien.
„Es geht alles in die richtige Richtung“, erklärte der 59-Jährige. Gleichzeitig verwies er darauf, dass bei einem Verband verschiedene Gremien eingebunden werden müssten und der Prozess deshalb etwas Zeit benötige.
Vorstellung wohl noch in dieser Woche
Nach eigener Aussage hofft Klopp, „in den nächsten Tagen, im Idealfall“ offiziell die Nachfolge von Julian Nagelsmann anzutreten. Die BILD bringt bereits den kommenden Freitag als möglichen Termin für die Präsentation des neuen Bundestrainers ins Spiel.
Über die grundsätzlichen Vertragsmodalitäten sollen sich Klopp und der DFB bereits seit Längerem einig sein. Vorgesehen ist demnach eine Zusammenarbeit bis nach der Weltmeisterschaft 2030.
Sollte in den kommenden Tagen die offizielle Bestätigung folgen, könnte Klopp bereits Ende September erstmals an der Seitenlinie der deutschen Nationalmannschaft stehen. Zum Auftakt der Nations League trifft die DFB-Auswahl am 24. September auswärts auf die Niederlande – dann möglicherweise erstmals unter der Leitung des neuen Bundestrainers.


