Zwei Klubs interessiert: Zieht es Embolo nach England?

Till Gabriel
Foto: IMAGO

Kehrt Breel Embolo Stade Rennes nach nur einer Saison schon wieder den Rücken? Mehrere Klubs von der Insel locken den Schweizer.

Erst vor einem Jahr war der Stürmer von der AS Monaco nach Rennes gewechselt und spielte dort mit acht Toren in 31 Einsätzen eine durchwachsene Saison. Obwohl der französische Erstligist 13 Millionen Euro auf den Tisch legen musste und Embolo noch bis 2029 unter Vertrag steht, könnten sich die Wege in Kürze bereits wieder trennen. Laut einem Bericht von Onze Mondial beschäftigen sich mit Hull City und Ipswich Town zwei Klubs aus der Premier League mit dem langjährigen Bundesliga-Profi.

Beide Aufsteiger wollen ihre Mannschaften für den Abstiegskampf wappnen und sind auf der Suche nach bezahlbaren, aber erfahrenen Spielern. Embolo passt mit seinen 29 Jahren perfekt ins Profil. Seine physisch geprägte Spielweise ist zudem wie gemacht für den intensiven Fußball in der Premier League. Neben den beiden Neulingen im englischen Oberhaus soll auch Atlanta United aus der Major League Soccer Interesse zeigen. In der Serie A steht der Angreifer ebenfalls bei mehreren Klubs hoch im Kurs.

Erst gefeiert, dann Blackout: Embolo erlebt eine Achterbahnfahrt bei der WM

Embolo galt in jungen Jahren beim FC Basel als Ausnahmetalent und wechselte 2016 für die vereinsinterne Rekordsumme von 26,5 Millionen Euro zum FC Schalke 04. Dort wurde er jedoch früh von einer schweren Beinverletzung zurückgeworfen und kämpfte sich mühsam wieder heran. Nach einer ordentlichen dritten Saison in Königsblau und einer guten Phase bei Borussia Mönchengladbach unterschrieb er 2022 bei der AS Monaco.

Bei der WM 2026 wusste der 29-Jährige die große Bühne zunächst für sich zu nutzen. Als wichtiger Stammspieler steuerte er zwei Tore und zwei Vorlagen zum Einzug ins Viertelfinale bei. Dort erwies er der Schweiz jedoch einen Bärendienst, als er sich gegen Argentinien mit einer Schwalbe einen Platzverweis einhandelte. Die Eidgenossen unterlagen dem späteren Finalisten schließlich mit 1:3 nach Verlängerung.

Breel Embolo
Foto: IMAGO

 

„Es hat einige Zeit gedauert, bis ich diese Niederlage wirklich verarbeitet habe. Es gibt immer noch keine Worte, um die Enttäuschung zu beschreiben, die ich empfinde“, meldete sich der 92-malige Nationalspieler vor wenigen Tagen erstmals per Social Media zu Wort: „Ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir euch während dieser Weltmeisterschaft stolz gemacht haben.“

Diesen Artikel teilen