Klopps erster Kader: Bayern-Torwart Urbig bleibt zurückhaltend

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Jürgen Klopp stellt am Donnerstag sein erstes Aufgebot als Bundestrainer vor. Zum erweiterten Kandidatenkreis im deutschen Tor zählt auch Jonas Urbig vom FC Bayern. Der 23-Jährige selbst will über das Thema vorerst nicht reden.

Zuletzt stand Urbig beim 2:1 gegen die SV Elversberg wieder anstelle von Manuel Neuer im Tor und wirkte dabei sicher. Beim sehenswerten Ausgleich durch Maurice Krattenmacher hatte er keine Abwehrchance.

Es war sein 34. Pflichtspiel im Trikot der Münchner, seit er im Januar 2025 vom 1. FC Köln gekommen war. Hinter Neuer ist er in München die klare Nummer zwei, hat aber trotzdem Einsatzzeiten auf hohem Niveau gesammelt.

Nach der Partie in Elversberg wurde der Torhüter auf eine mögliche Berufung in die Nationalmannschaft angesprochen. Seine Antwort blieb betont nüchtern: „Wir haben ja jetzt erst mal noch das Spiel gegen Union Berlin. Da gilt jetzt der volle Fokus. Und erst danach mache ich mir über alles andere Gedanken“

Dabei fällt die Entscheidung über das Aufgebot früher als der nächste Auftritt seines Klubs. Klopp benennt seinen Kader am Donnerstag, der FC Bayern empfängt Union Berlin erst am Freitagabend.

Auf diesen Ablauf hingewiesen, blieb Urbig bei seiner Linie. „Ja, dann ist das schon vorher. Aber mein Fokus ist trotzdem auf Union.“ Aus der Reserve locken ließ sich der Keeper also nicht.

Viele Kandidaten für das deutsche Tor

Die Auswahl auf der Torhüterposition ist breit. Neben Urbig kommen unter anderem Alexander Nübel, Marc-André ter Stegen, Finn Dahmen, Mio Backhaus und Noah Atubolu für eine Nominierung infrage.

Oliver Baumann hingegen ist wohl keine Konkurrenz. Berichten zufolge wird Jürgen Klopp den Hoffenheim-Keeper nicht in seinen ersten DFB-Kader berufen.

Oliver Baumann
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Einen Bezug zum Nationalteam hat Urbig bereits: Unter Julian Nagelsmann war er bei der Weltmeisterschaft als Trainingstorhüter dabei. Nach dem Rücktritt von Neuer ordnet sich die Rangfolge im DFB-Tor ohnehin neu. Bei den Münchnern bleibt seine Rolle dagegen unverändert, solange Neuer dort die Nummer eins ist.

Ob Klopp den 23-Jährigen tatsächlich in sein erstes Aufgebot holt, entscheidet sich am Donnerstag.

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