Neuer Infantino-Tiefpunkt? FIFA dementiert sofort

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Immer wieder tauchen neue Vorwürfe gegen Gianni Infantino auf. Einer Meldung widersprach die FIFA nun vehement.

Der Präsident des Weltverbandes sucht nach seinen gescheiterten Investorenplänen für die WM händeringend nach Unterstützern, um sich im Amt halten zu können. Dafür soll der Schweizer laut der englischen Times Co-Gastgeber Marokko versprochen haben, 2030 das WM-Endspiel austragen zu dürfen. Das nordafrikanische Land trägt die nächste Endrunde gemeinsam mit Spanien und Portugal aus.

Der Weltverband reagierte umgehend auf die Meldung und dementierte deutlich. „Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen „, heißt es vonseiten des Verbandes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Vor FIFA-Wahl im März: Präsident Infantino gehen die Unterstützer aus

Am Mittwoch hatte Infantino nahe der marokkanischen Hauptstadt Rabat eine Krisensitzung mit hochrangigen Mitarbeitern der FIFA einberufen. In den letzten Wochen hat der mächtige Funktionär mit seinem Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft über ein Unternehmen an private Investoren zu verkaufen, für einen Sturm der Empörung in der Welt des Fußballs gesorgt.

Besonders die UEFA nimmt den 56-Jährigen seither in die Mangel und äußerte sich in mehreren Statements zu dem Thema. „Die FIFA darf unseren Sport nicht länger dazu nutzen, sich selbst und ihre Freunde zu bereichern“, hieß es in einem Statement des europäischen Verbandes. In einem anderen entzog die UEFA Infantino und der FIFA das Vertrauen: „Die derzeitige FIFA-Führung hat nicht nur das Vertrauen der UEFA, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie verloren.“

Gianni Infantino
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Auch die Concacaf (Karibik, Nord- und Zentralamerika) und die AFC (Asien) stellten sich klar gegen die Pläne Infantinos, dem nun für die angestrebte Wiederwahl im März 2027 die Unterstützer ausgehen. Eigentlich galt die Bestätigung im Amt als Formsache, inzwischen werden jedoch mehrere mögliche Nachfolger gehandelt. Darunter ist neben Concacaf-Boss Victor Montagliani auch UEFA-Präsident Alexander Ceferin.

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