Folarin Balogun bleibt bei der AS Monaco. Trotz einer Einigung über rund 50 Millionen Euro entschied sich der Angreifer gegen den Wechsel zum FC Everton. Ausschlaggebend war offenbar der Umgang der Engländer mit den Ergebnissen seines Medizinchecks.
Wie Get French Football News berichtet, befand sich Balogun bereits auf Evertons Trainingsgelände Finch Farm. Die Vereine hatten ihre Vereinbarung nach medizinischen Bedenken der Toffees noch einmal angepasst. Der 25-Jährige entschied sich jedoch gegen die Unterschrift und kehrte nach Monaco zurück.
Balogun zu Everton scheitert nach Zweifeln beim Medizincheck
Evertons medizinische Abteilung hatte während der Untersuchung Bedenken geäußert. Monaco und das Umfeld des Spielers sollen diese Einschätzung nicht geteilt haben. Obwohl Everton Balogun später die Freigabe erteilte und mit Monaco neue Konditionen vereinbarte, fühlte sich der US-Nationalspieler mit dem Ablauf offenbar nicht mehr wohl. Ein offiziell nicht bestandener Medizincheck wurde nicht bestätigt.
Für Everton ist das Scheitern bitter. Nach den Verkäufen von Iliman Ndiaye an Manchester City und Beto an die Fiorentina sollte Balogun das Angriffszentrum verstärken. Zuvor war bereits der Versuch gescheitert, Joshua Zirkzee von Manchester United auszuleihen.

Auch Monaco trifft die Entscheidung schwer. Der Ligue-1-Klub hatte mit den Einnahmen aus dem Verkauf geplant und deshalb den vereinbarten Transfer von Lamine Camara zum FC Chelsea gestoppt. Nun bleiben sowohl Balogun als auch Camara im Fürstentum.
Monaco hatte Balogun 2023 für 30 Millionen Euro vom FC Arsenal verpflichtet. Durch Bonuszahlungen konnte die Ablöse auf 40 Millionen Euro steigen. Zuvor hatte er während seiner Leihe bei Stade Reims 22 Tore in 39 Pflichtspielen erzielt. Für Monaco kommt der Angreifer bislang auf 31 Treffer in 91 Einsätzen.
Everton geht damit ohne die geplante Verstärkung für das Angriffszentrum in die kommenden Monate. Monaco erhält keine Ablöse und muss Balogun nach dem gescheiterten Wechsel wieder in den Kader integrieren.
