Der Ballon d’Or 2026 ist vergeben und Bayern München konnte sich darüber freuen, dass Stürmer Harry Kane die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen konnte.
Für viele Fans und Experten ist die Wahl des Engländers eine goldrichtige und sorgt dafür, dass der Rekordmeister erstmals seit über 40 Jahren wieder einen Sieger in diesem Wettbewerb der größten Fußballer der Welt stellt.
Der letzte Spieler davor war Karl-Heinz Rummenigge. Aber: Nicht alle Experten hätten Kane vorne gesehen. Auch Toni Kroos, der 2014 mit der DFB-Elf Weltmeister wurde, hätte einen anderen Favoriten gehabt.
Im Podcast „Einfach mal Luppen“ schaute Kroos noch einmal zurück auf die Veranstaltung und auch auf das Ergebnis. Die Entscheidung sei „so offen wie nie“ gewesen. Vor allem die Weltmeisterschaft habe die Wahl maßgeblich beeinflusst. Denn ohne dieses Turnier als Hintergrund hätte Kroos einen Spieler vorne gesehen, den er auch selbst gewählt hätte. Khvicha Kvaratskhelia von PSG.
Kroos: „Bester Spieler der besten Mannschaft“
„Keiner hat irgendwie alles gewonnen. Und im WM-Jahr ist es sowieso noch mal spezieller. Da bekommt die WM eine große Gewichtung“, erklärte Kroos. Er fand den Georgier absolut beeindruckend: „Das wäre mein Call gewesen. Das war in meinen Augen der beste Spieler der besten Mannschaft Europas.“
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Doch die WM zählte eben auch in die Beurteilung mit rein. Für Kroos war das ein entscheidender Nachteil. „Und trotzdem ist er am Ende auf sechs gelandet, was für mich ein Zeichen ist, dass er ohne WM sehr gute Chancen gehabt hätte, weil alle, die vor ihm waren, einen großen Impact bei der WM hatten“, sagte der ehemalige Nationalspieler.
Lob gab es von ihm auch für Harry Kane und dessen Bescheidenheit. „Er ist der Einzige, der vorher keine Kampagne gestartet hat“, so Kroos.
