In der 2. Bundesliga fanden am Sonntag drei Spiele statt, um den Spieltag abzurunden. Unter anderem bekam es dabei Hannover 96 auswärts mit dem 1. FC Heidenheim zu tun. Die 96er wollten nach schwierigen Wochen einen Sieg einfahren, um mit Ruhe in die Länderspielphase gehen zu können.
Außerdem war der FC St. Pauli zu Gast beim 1. FC Magdeburg. Die Kiezkicker hatten sich viel vorgenommen und wollten versuchen, einen Auswärtssieg zu holen, der die eigenen Ambitionen untermauert.
Abgerundet wurde der Sonntag vom Spiel des VfL Bochum zu Hause gegen den Karlsruher SC.
Magdeburg macht es gegen St. Pauli deutlich
Hannover spielte in Heidenheim von Beginn an recht munter nach vorne, profitierte auch davon, dass der FCH wieder einmal die ideale Balance im eigenen Spiel vermissen ließ. Trotzdem ging Heidenheim durch einen Treffer von Tim Siersleben kurz vor der Pause in Führung. Hannover zeigte aber eine Reaktion, direkt nach der Pause drehten Thordarson und Hugonet die Partie zugunsten der 96er.
Allerdings hatte Heidenheim eine Antwort parat. Budu Zivzivadze traf zum 2:2, weil die Niedersachen es einmal mehr nicht schafften, in Führung liegend konsequent gegen den Ball zu arbeiten. Am Ende blieb es bei diesem Resultat, auch wenn beide noch versuchten, die Führung zu erzielen.
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Magdeburg gilt in der 2. Bundesliga als ein spielstarkes Team, das es immer wieder schafft, den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen und einzuschnüren. Auch gern St. Pauli gelang es Magdeburg wieder einmal, sich einige Chancen herauszuspielen. In der ersten Halbzeit sorgte ein Zukowski-Tor für die Führung der Gastgeber aus Magdeburg, direkt nach der Pause legte MacNulty direkt nach. St. Pauli hatte so seine Probleme, den Kiezkickern gelang aber durch Eric Smith der wichtige Anschluss. In der Schlussphase erhöhten die Magdeburger aber wieder, ein Doppelschlag kurz vor dem Ende sorgte für einen 4:1-Erfolg.
Bochum und Karlsruhe lieferten sich von Beginn an eine sehr packende Partie. Direkt in der Anfangsphase ging Bochum durch Rasmussen in Führung, was aber postwendend wieder egalisiert wurde, als Wiethaup das Tor zum Ausgleich erzielte. Danach ging es hin und her, der KSC untermauerte wieder einmal, warum Spiele mit der Beteiligung der Karlsruher nahezu immer unterhaltsam sind. Direkt nach der Halbzeit gab es wieder einen Treffer auf jeder Seite. Diesmal brachte Civeja den KSC in Führung, Hofmann glich aus. Und jener Hofmann war es auch, der in der Nachspielzeit mit dem 3:2 für großen Jubel bei den Bochumern sorgte.
Die Resultate im Überblick
Bochum 3:2 Karlsruhe
Tore: 1:0 Rasmussen (6.); 1:1 Wiethaup (8.); 1:2 Civeja (50.); 2:2 Hofmann (53.); 3:2 Hofmann (90.+2)
Magdeburg 4:1 St. Pauli
Tore: 1:0 Zukowski (27.); 2:0 MacNulty (48); 2:1 Smith (58.); 3:1 Bockhorn (89.); 4:1 Simic (90.+1)
Heidenheim 2:2 Hannover
Tore: 1:0 Siersleben (43.); 1:1 Thordarson (55.); 1:2 Hugonet (63.); 2:2 Zivzivadze (66.)
