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Zweikampf um Atubolu: England-Klubs machen Druck

Noah Atubolu
Foto: IMAGO

Freiburgs Torhüter Noah Atubolu hat noch keinen neuen Verein gefunden. Der Poker nimmt jedoch allmählich an Fahrt auf.

Für den jungen Schlussmann ist es eine seltsame Situation. Mit Mio Backhaus hat der SC Freiburg bereits für stolze zwölf Millionen Euro einen Nachfolger unter Vertrag genommen und bereitet sich mit dem ehemaligen Bremer auf die neue Saison in der Bundesliga vor.

Auch Atubolu steht wieder auf dem Platz, ist aber nicht mit ins Trainingslager gereist. Er muss weiter auf seinen erhofften nächsten Schritt auf der Karriereleiter warten. Der Keeper träumt von der Premier League, bisher blieben jedoch schlicht die Offerten aus. Zuletzt war zwar von Interesse seitens Hull City berichtet worden, der Liganeuling dürfte aber nicht den erhofften Aufstieg für Atubolu darstellen.

Back-Up bei Aston Villa oder doch Marco Rose? Atubolu will in die Premier League

Inzwischen haben jedoch zwei deutlich etabliertere Erstligisten die Fühler ausgestreckt. Wie das Portal TEAMtalk berichtet, wollen Aston Villa und der AFC Bournemouth den ehemaligen U21-Nationaltorhüter unter Vertrag nehmen. Die Villains beschäftigen sich demnach schon länger mit dem 24-Jährigen und wollen jetzt die Gespräche intensivieren.

Bournemouth gilt derweil auch wegen des neuen Trainers als mögliches Ziel. Mit Marco Rose hat bei den Cherries ein deutscher Coach die Nachfolge von Andoni Iraola angetreten, der Atubolu bereits aus der Bundesliga kennt. Sowohl in Birmingham als auch an der englischen Südküste hätte der Torhüter die Chance, international zu spielen, bei Aston Villa lockt sogar die Champions League. Allerdings müsste er sich dort hinter Vize-Weltmeister Emiliano Martinez wohl mit der Rolle als Back-Up zufrieden geben, falls der Argentinier den Verein nicht doch noch verlassen sollte.

Freiburg erhofft sich für sein Eigengewächs ein Jahr vor Vertragsende eine Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Im Breisgau hofft man zudem auf baldige Klarheit, um einen Teil der Einnahmen in den Kader investieren zu können. Für den Sport-Club absolvierte Atubolu seit 2022 125 Pflichtspiele für die Profis.