Am Donnerstag nominiert Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader. Mehrere potenzielle Debütanten dürfen auf eine Berufung hoffen.
Beim 3:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen seinen Ex-Klub Mainz 05 war Klopp live im Stadion und sah DFB-Kandidaten wie Nadiem Amiri, Jonathan Burkardt und Noah Atubolu. Neben den DFB-erfahrenen Spielern darf sich auch ein Youngster der Eintracht perspektivisch Hoffnungen auf seinen Einstand in der Nationalelf machen. Davon ist zumindest SGE-Coach Adi Hütter überzeugt.
„Ich habe gegen Mainz sicherlich mit Noel Aseko einen Spieler für die Zukunft gesehen“, lobte der Österreicher den jungen Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison als Leihspieler für Hannover 96 auflief und im Sommer für zwölf Millionen Euro dauerhaft vom FC Bayern an den Main wechselte. „Er war lange verletzt, trainiert erst seit zweieinhalb Wochen und hat zuletzt im Mai gespielt. Jetzt steht er auf Anhieb in der Startelf und hat direkt gezeigt, welch großes Potenzial in ihm steckt. Das ist das Schöne am Fußball“, schwärmte Hütter nach dem starken Auftritt des 20-Jährigen.
Aseko als Kandidat für Klopp? Krösche drückt auf die Bremse
Für den September-Kader ist der Youngster nach der langen Zwangspause wohl noch kein Thema. Bestätigt Aseko den guten ersten Eindruck, könnte er jedoch schon bald auch für die A-Nationalelf auflaufen. Bisher sammelte der Mittelfeldspieler 23 Einsätze für die U-Mannschaften des DFB. „Noel zeigt, dass er wichtig für uns sein kann. Aber lasst ihn erst mal ankommen“, betonte SGE-Boss Markus Krösche.

Neu-Bundestrainer Klopp tourte an den ersten drei Spieltagen quer durch die Bundesliga und sah sich viele Spiele live im Stadion an. Bei einigen Klubs schaute der Hoffnungsträger des DFB sogar beim Training vorbei. Auch in Frankfurt, wie Hütter verriet. „Jürgen war schon beim Training. Er hat seine eigene Vorstellung von Fußball. Aber klar haben wir uns auch ausgetauscht, dass es bei uns auch Kandidaten gibt“, zitiert Bild den Österreicher.

