„48-Stunden-Regel“: Kompany schränkt Bayern-Profis ein

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Vincent Kompany zieht beim FC Bayern die Zügel an. Der Cheftrainer hat eine Vorgabe erlassen, die seinen Profis unmittelbar vor Pflichtspielen Reisen verbietet. Auch ein trainingsfreier Tag ändert daran nichts.

Wie die Sport BILD berichtet, greift an der Säbener Straße ab sofort eine sogenannte „48-Stunden-Regel“. In den beiden Tagen vor einer Pflichtpartie dürfen die Spieler München demnach nicht verlassen, weite Reisen sind in diesem Zeitraum ausgeschlossen.

Besonders auffällig ist ein Detail der Regelung: Sie bleibt auch dann bestehen, wenn der Trainer seiner Mannschaft innerhalb dieser Frist einen freien Tag einräumt. Ein Kurztrip ins Ausland ist für die Profis damit selbst ohne Trainingseinheit nicht möglich.

Konzentration statt Kurztrip vor Pflichtspielen

Die Botschaft dahinter ist eindeutig. In der direkten Vorbereitung auf ein Spiel soll sich nach dem Willen des Trainers alles auf die anstehende Aufgabe richten. Kompany erhöht damit die Verbindlichkeit im Kader.

Vincent Kompany
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Der enge Terminplan spielt dabei eine Rolle. Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League stehen für die Münchner in dieser Saison wieder auf dem Programm, in internationalen Wochen liegen oft nur wenige Tage zwischen zwei Partien. Regeneration und Vorbereitung können in solchen Phasen den Ausschlag geben.

Mit der Maßnahme will Kompany offenbar unterbinden, dass diese knappen Pausen für private Ausflüge genutzt werden, wie es in der Vergangenheit wiederholt geschah. Auch ohne angesetzte Einheit sollen sich die Spieler in München aufhalten.

Kompany setzt auf Regeln und Eigenverantwortung

Die Vorgabe fügt sich in den Führungsstil ein, den der Belgier beim deutschen Rekordmeister aufbaut. Der 40-Jährige gibt klare Leitplanken vor und verlangt zugleich Professionalität sowie Eigenverantwortung von seinem Team. Ablenkungen kurz vor einem Spiel duldet er nicht.

Dazu passt sein Anspruch: Für die laufende Spielzeit hat Kompany hohe Ziele benannt; unter anderem soll die Champions League gewonnen werden. Aufsichtsrat und Vereinsführung schätzen nach Informationen der Sport BILD, dass er offensiv den Erfolgswillen des FC Bayern verkörpert.

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