Debatte um Schmadtke: Eberl stellt sich hinter Bayern-Scout

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Die Zukunft von Nils Schmadtke beim FC Bayern wird seit Wochen diskutiert. Sportvorstand Max Eberl weist Berichte über ein nahes Ende des Chefscouts erneut zurück. Eine Zusage für die Zeit nach 2027 gibt er allerdings nicht ab.

Schmadtke arbeitet seit Oktober 2024 als Chefscout in München, sein Vertrag läuft bis zum Sommer 2027. Mehrere Medien berichteten, der 37-Jährige werde intern kritisch bewertet und stehe spätestens danach vor dem Abschied. Teilweise war sogar zu lesen, die Klubführung habe von Eberl eine Trennung verlangt.

Eberl und Schmadtke kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Borussia Mönchengladbach. Schon im August hatte der Sportvorstand Meldungen über ein unmittelbares Aus dementiert und die Diskussion als überzogen bezeichnet. Nun sprach die Sport BILD ihn im Interview direkt auf die Gerüchte an.

Eberl lobt seinen Chefscout als Kaderplaner

Von einer bereits gefallenen Entscheidung will Eberl nichts wissen. Stattdessen betonte er die Qualitäten seines Mitarbeiters: „Fakt ist: Nils hat noch ein Jahr Vertrag und gehört für mich zu den besten Scouts und Kaderplanern in Deutschland. Deswegen haben wir ihn auch verpflichtet.“

Max Eberl
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Eine Verlängerung über das Vertragsende hinaus stellte der Sportvorstand dagegen nicht in Aussicht. „Was nach Ablauf seines Vertrags passiert, werden wir besprechen“, sagte Eberl. Deutlich wurde er beim Blick auf die Schlagzeilen der vergangenen Wochen: „Aber was in der öffentlichen Berichterstattung zu seiner Person zu lesen war, fand ich nicht in Ordnung. Das kann man so nicht stehen lassen.“

Verdacht auf undichte Stelle im Scouting

Zuletzt hatte es geheißen, die Scouting-Abteilung stehe in München seit Monaten in der Kritik – und zwar nicht allein wegen der sportlichen Bilanz. Laut SPORT1 stand intern zudem der Verdacht im Raum, aus diesem Bereich könnten Details zu Personalplanungen nach außen gelangt sein.

Auch mögliche Nachfolger wurden bereits genannt. Als Kandidat galt Christopher Vivell von Manchester United, den eine gemeinsame Zeit bei Red Bull Salzburg mit Bayern-Sportdirektor Christoph Freund verbindet. Ob es über 2027 hinaus weitergeht, ließ Eberl offen.

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