Jahre nach Lewandowski-Deal Barcelona muss weiter an Bayern zahlen

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Der Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Barcelona liegt vier Jahre zurück. Vollständig beglichen ist er bis heute nicht. Aus dem aktuellen Finanzbericht der Katalanen geht hervor, dass dem FC Bayern noch ein zweistelliger Millionenbetrag zusteht.

Im Sommer 2022 hatte der polnische Angreifer nach acht Jahren in München auf einen Abschied gedrängt. Die beiden Klubs verständigten sich schließlich auf eine Grundablöse von etwa 45 Millionen Euro. Gezahlt wurde diese Summe nicht in einem Zug, sondern gestaffelt über mehrere Raten.

Dass die Abwicklung noch läuft, belegen die Zahlen für die Spielzeit 2025/26. Zum Stichtag 30. Juni 2026 führt der FC Barcelona gegenüber dem deutschen Rekordmeister eine Verbindlichkeit von 11,091 Millionen Euro.

Betrag ist binnen zwölf Monaten fällig

Entscheidend ist, wie der Posten in der Bilanz eingeordnet wird. Der gesamte Betrag erscheint unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Damit muss das Geld innerhalb eines Jahres fließen.

Robert Lewandowski
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Bereits der vorherige Bericht wies eine offene Position aus. Zum 30. Juni 2025 standen 10,688 Millionen Euro als kurzfristige Schuld gegenüber den Münchnern in den Büchern. Die aktuelle Summe liegt also etwas darüber.

Warum sich der Wert erhöht hat, lässt sich aus den veröffentlichten Unterlagen nicht zweifelsfrei erkennen. Möglich sind unterschiedliche vertragliche Regelungen oder abweichende bilanzielle Erfassungen der Transferverbindlichkeiten.

Stürmer spielt inzwischen in der MLS

Sportlich hat Lewandowski mit Katalonien längst abgeschlossen. Nach vier Jahren verließ er den Verein im Sommer 2026 und schloss sich Chicago Fire in der MLS an. Schon im Mai hatte Barcelona offiziell mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit nach der Saison 2025/26 endet.

Für die Katalanen kam der Angreifer auf 119 Tore in 191 Pflichtspielen. Der FC Bayern ist zudem nicht der einzige Gläubiger: Zum 30. Juni 2026 wies Barcelona kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Sportorganisationen von insgesamt 115,843 Millionen Euro aus, dazu langfristige über 51,555 Millionen Euro.

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