Eli Junior Kroupi wird den AFC Bournemouth in diesem Sommer voraussichtlich nicht verlassen. Der Angreifer hat sich mit seiner starken Debütsaison in der Premier League in den Fokus zahlreicher europäischer Spitzenklubs gespielt. Neben dem FC Barcelona beschäftigen sich auch Chelsea, Paris Saint-Germain, Arsenal, Bayern München und Manchester City mit dem französischen U21-Nationalspieler.
Wie Marca berichtet, hat Bournemouth Kroupi jedoch für unverkäuflich erklärt. Diese Entscheidung soll unabhängig von der Höhe möglicher Angebote gelten. Der Premier-League-Klub betrachtet den Stürmer als zentralen Bestandteil seines langfristigen Projekts und möchte ihn mindestens eine weitere Saison halten.
Wechselverbot für Kroupi
Besonders Barcelona soll Kroupi als mögliche Alternative zu Julian Alvarez beobachten. Der Argentinier darf Atletico Madrid trotz des Interesses der Katalanen nicht verlassen. Kroupis Spielweise gefiele insbesondere Sportdirektor Deco, doch auch hier erscheint ein Vorstoß aufgrund der Haltung Bournemouths aussichtslos.
Kroupi wechselte im Februar 2025 für 13 Millionen Euro vom FC Lorient zu den Cherries. In seiner ersten Premier-League-Saison erzielte er 13 Tore und war damit der erfolgreichste U20-Torschütze des Wettbewerbs. Dadurch entwickelte er sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der begehrtesten jungen Angreifer Europas.
Finanziell steht Bournemouth nicht unter Verkaufsdruck. Durch die Abgänge von Antoine Semenyo, Ilya Zabarnyi, Dean Huijsen, Milos Kerkez und weiteren Spielern nahm der Klub in der vergangenen Saison mehr als 310 Millionen Euro ein, Sportdirektor Tiago Pinto möchte Bournemouth vom Ruf eines reinen Ausbildungs- und Verkaufsklubs lösen. „In den kommenden Jahren werden wir nicht mehr so viele Spieler verkaufen müssen. Die Idee ist, in der Premier League eine finanzielle Stabilität zu erreichen, die es uns erlaubt, ein wenig zu träumen“, erklärte der Portugiese bereits im Januar.
Nach den ablösefreien Abgängen von Trainer Andoni Iraola und Marcos Senesi bleiben die Türen für Kroupi geschlossen. Interessenten müssen ihre Bemühungen damit mindestens bis zum kommenden Sommer verschieben.

